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| Achterbahnfahrt für Frankenkredite |
Die Schweizer Nationalbank (SNB) steigt vom Gas und kündigte kürzlich an, den Euro vorerst nicht mehr zu stützen. Passiert ist das durch Euro-Ankäufe im großen Stil. Die Rede ist von über 160 Mrd. Euro, welche die SNB mittlerweile besitzen soll. Allein von Januar bis April 2010 hat die SNB Euro für rund 40 Milliarden Franken gekauft, um den Franken nicht zu teuer werden zu lassen. Bisher war das sinnvoll, um die heimische Exportwirtschaft anzukurbeln und die Deflation einzudämmen. Mittlerweile scheint der Bedarf gedeckt - die Zukäufe wurden eingestellt. Das Resultat war ein kurzzeitiger Absturz des Euro auf weniger als 1,375 Franken je Euro. Als Folge dessen haben sich Frankenkredite kurzzeitig verteuert.
Verschnaufpause seitens der SNB
Laut Raiffeisen Zentralbank (RZB) sind bis auf weiteres keine Ankäufe mehr seitens der SNB zu erwarten, was viele Anleger zu Investitionen in Franken veranlasst hat und den Euro weiter bremste. Wenn der Franken allerdings wieder an Wert gewinnt, könnte die SNB ihre Stützkäufe jederzeit wieder aufnehmen.
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