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| Bankgeheimnis: Aus der Grauzone |
Der internationale Druck wurde zu groß. Nun hat Österreich per Nationalratsbeschluss das Bankgeheimnis gelockert. Das bedeutet, dass Österreich ab sofort bei ausländischen Kunden mit ausländischen Behörden kooperiert, sofern begründete Verdachtsfälle bestehen. Inländische Kunden betrifft das neue Gesetz nicht. Kontostände mutmaßlicher Steuerflüchtlinge können ab sofort problemlos eingesehen werden. Bisher hat der österreichische Staat dem noch einen Riegel vorgeschoben. Das machte Östereich auch zum schwarzen Schaf innerhalb der OECD, die uns als einziges EU-Land auf die sogenannte „Graue Liste“ gesetzt hat. Nach der jüngsten Umsetzung ist das allerdings Geschichte.
Für Kunden der Posojilnica-Bank Ludmannsdorf-Keutschach-Schiefling besteht laut Geschäftsleiter Franz Kristof kein Grund zur Sorge: „Ihre Einlagen bleiben nach wie vor sicher vor fremden Zugriffen.“
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